„Die schönsten Lernmomente entstehen dort, wo Neugier auf Sicherheit trifft.“
Name / Spitzname:
Vanesa
Wie würden dich Freunde und Familie beschreiben?
Meine Freunde und Familie würden mich wahrscheinlich als zuverlässig, geduldig und verantwortungsbewusst beschreiben. Ich bin ein ruhiger Mensch und behalte auch in stressigen Situationen meist einen klaren Kopf. Gleichzeitig bin ich kreativ und beschäftige mich gerne intensiv mit Dingen, die mir wichtig sind.
Wie förderst Du Kreativität und Lernen bei den Kindern, die Du betreust?
Ich versuche, Lernen möglichst spielerisch und an den Interessen des Kindes orientiert zu gestalten. Durch mein Lehramtsstudium und meine Tätigkeit als Nachhilfelehrerin habe ich gelernt, Inhalte altersgerecht zu vermitteln und Kinder individuell zu fördern. Gleichzeitig muss Lernen für mich nicht immer geplant sein: Beim Spielen, Basteln, Vorlesen, draußen Entdecken oder bei ganz alltäglichen Situationen ergeben sich viele Möglichkeiten, Fragen zu stellen, Dinge auszuprobieren und gemeinsam Lösungen zu finden.
Was hat dich dazu bewegt, teil von nannyka zu werden?
Durch mein Lehramtsstudium und meine bisherigen pädagogischen Erfahrungen habe ich gemerkt, wie viel Freude mir die individuelle Arbeit mit Kindern macht. Besonders während meiner Zeit in einer Kindertageseinrichtung konnte ich viel über bedürfnisorientierte Pädagogik lernen und erleben, wie wichtig es ist, jedes Kind mit seiner eigenen Persönlichkeit, seinen Bedürfnissen und seinem individuellen Entwicklungstempo wahrzunehmen.


Was liebst Du am meisten an der Arbeit mit Kindern?
Ich mag besonders, dass jedes Kind anders ist und seine ganz eigene Art hat, die Welt zu entdecken. Es macht mir Freude, herauszufinden, wofür sich ein Kind begeistert, was es gerade braucht und wie ich es dabei unterstützen kann.
was ist dir in der arbeit mit kindern am Wichtigsten?
Für mich stehen Sicherheit, Vertrauen und eine bedürfnisorientierte Betreuung an erster Stelle. Ein Kind soll sich bei mir wohl und ernst genommen fühlen und gleichzeitig den Freiraum bekommen, selbstständig zu entdecken und eigene Erfahrungen zu machen. Ich möchte nicht einfach nur „aufpassen“, sondern eine verlässliche Bezugsperson sein, die aufmerksam wahrnimmt, was das Kind gerade braucht. Besonders wohl fühle ich mich in der Betreuung von Kindern ab etwa drei Jahren, weil ich in diesem Alter sehr gerne aktiv mit den Kindern spiele, kreativ werde, Gespräche führe und ihre zunehmende Selbstständigkeit begleiten kann.
Wie gehst du mit negativen kindlichen emotionen um?
Mir ist zunächst wichtig, die Gefühle eines Kindes ernst zu nehmen und ihm zu vermitteln, dass es mit seiner Traurigkeit oder Wut nicht alleine ist. Ich versuche ruhig zu bleiben, Nähe und Sicherheit anzubieten und herauszufinden, was hinter dem Gefühl steckt. Dabei möchte ich dem Kind nicht einfach sagen, dass „alles wieder gut“ ist, sondern ihm Zeit geben, das Gefühl wahrzunehmen und sich in seinem eigenen Tempo wieder zu beruhigen.